Astrologie ist die Lehre vom Geist (logos) der Sterne (astron)

Überlieferungen dazu liegen schon seit 4000 vor Christi aus Mesopotamien vor, der älteste Tierkreis aus Nordwestafrika kann auf über 8000 vor Christi zurückdatiert werden.

Grundannahme der Astrologie ist, dass Planeten in Zusammenhang mit Ihrer Position in den symbolischen Sternzeichen der Astrologen untrennbar mit den Vorgängen auf dieser Erde verknüpft sind.

Die ältesten schriftlichen syrischen Deutungen stammen aus dem 7. Jahrhundert vor Christi. Die Lehren der klassischen Astrologie wurden vor allem 300 vor bis 300 nach Christi in Ägypten und Griechenland fixiert. Claudius Ptolemäus (90-160) schuf mit seiner Tetrabiblos die schriftliche Grundlage der klassischen Astrologie.

Erst mit Kopernikus (1473-1543) und der endgültigen Abkehr vom geozentrischen Weltbild durch Kepler (1571- 1630) und der späteren Entdeckung der äußeren Planeten Uranus, Neptun und Pluto erfolgte der Übergang zur modernen Astrologie und eine Trennung von der Astronomie.

Vom 12. bis zum 18. Jahrhundert bestanden Lehrstühle für Astrologie an den Universitäten, der letzte deutsche Lehrstuhl wurde 1817 in Würzburg aufgehoben.

Dieser Niedergang war bedingt durch den wachsenden Rationalismus, materiellen Fortschrittsglauben und wohl auch dem Einfluss der Kirche, die der Astrologie den Stempel von Okkultismus und Ketzerei aufdrückte.

Erst in der heutigen Zeit mit einer offeneren Haltung der Menschen zu esoterischen Fragen lebt das uralte Wissen wieder auf.